Diese Webseite verwendet Cookies. Mehr dazu
Um dieses Element zu laden, ist es erforderlich, der folgenden Cookie-Kategorie zuzustimmen: {category}.
Der ehemalige Bahnhof von Le Bouveret wurde zur Gemeindeverwaltung Port-Valais umgebaut. Das Konzept zeichnet sich durch eine an seine ursprüngliche Nutzung angepasste Typologie aus: Einerseits beinhaltet der ehemalige Bahnhofsbau ein der Öffentlichkeit gewidmetes Erdgeschoss mit der ursprünglichen Schalterhalle, die als Wartezimmer, Kasse und Eingangsschwelle zum Rest des Dorfes diente, und andererseits befinden sich Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken, die für Dienstwohnungen vorgesehen waren. Das Umbauprojekt zielt darauf ab, diese Typologie durch konzentrierte und massvolle Interventionen an die neuen funktionalen Anforderungen anzupassen und dabei so nah wie möglich am Geist des denkmalgeschützten Gebäudes zu bleiben. Die zentrale Halle bleibt somit das funktionale Herzstück. Sie wird als flexibler Multifunktionsraum behandelt, der nach Bedarf angepasst werden kann. Während der Öffnungszeiten der Verwaltung dient sie als Eingangshalle, in der man direkt auf die anderen Dienste zugreifen kann. Die räumlichen Qualitäten machen die Halle auch zu einem idealen Ort für besondere Veranstaltungen (Ausstellungen, Konferenzen usw). Ebenfalls in der Mittelachse gelegen, befindet sich die Ratskammer im obersten Stockwerk des Gebäudes. Die Freilegung des Dachgeschosses macht die spezielle Konstruktion des Dachtragwerks sichtbar und verleiht diesem Raum entsprechend seiner Bedeutung einen grosszügigen und besonderen Ausdruck.
Le Bouveret, Valais
Commune de Port-Valais
Atelier Jordan & Comamala Ismail Architectes
2016 I 1. Preis
Projektierung, Ausschreibung, Ausführungsplanung, Gestalterische Leitung
Le Clou Rouge I 2019
2016–2017
2018–2019
3.9 Mio. CHF
O&C Architectes SA, Monthey
Muttoni et Fernández, ingénieurs conseils SA, Ecublens